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Satzung

Sat­zung der „In­te­res­sen­ge­mein­schaft Habs­bur­ger­stra­ße e.V.“

§ 1 Zweck des Ver­eins

Der Ver­ein „In­te­res­sen­ge­mein­schaft Habs­bur­ger­stra­ße e.V.“ ver­folgt den Zweck, die wirt­schaft­li­chen und be­ruf­li­chen In­te­res­sen sei­ner Mit­glie­der wäh­rend und nach dem Um­bau der Habs­bur­ger­stra­ße in Frei­burg i. Br. zu för­dern, die­se Drit­ten, ins­be­son­de­re der Stadt Frei­burg, der VAG, der Ba­de­no­va und den am Bau be­tei­lig­ten Fir­men und den Me­di­en ge­ge­nü­ber zu ver­tre­ten, so­wie ne­ga­ti­ve Aus­wir­kun­gen der Bau­maß­nah­men und Be­ein­träch­ti­gun­gen im Rah­men des Um­baus der Habs­bur­ger­stra­ße in Frei­burg i. Br. ab­zu­weh­ren bzw. zu ver­min­dern. Dies ge­schieht ins­be­son­de­re durch

  • In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen
  • Un­ter­rich­tung der Be­tei­lig­ten über Prob­le­me, An­lie­gen und Wün­sche der Mit­glie­der („Run­der Tisch Habs­bur­ger­stra­ße“)
  • Ko­or­di­na­ti­on von Wer­be­maß­nah­men und Ak­tio­nen
  • Bil­dung von Ar­beits­krei­sen zu Ein­zel­fra­gen
  • Öf­fent­lich­keits­ar­beit

Der Ver­ein ist selbst­los tä­tig und ver­folgt nicht in ers­ter Li­nie ei­gen­wirt­schaft­li­che Zwe­cke.

§ 2 Na­me, Sitz und Ge­schäfts­jahr des Ver­eins

  1. Der Ver­ein führt den Na­men „In­te­res­sen­ge­mein­schaft Habs­bur­ger­stra­ße“, nach er­folg­ter Ein­tra­gung im Ver­eins­re­gis­ter, die als­bald er­wirkt wer­den soll, mit dem Zu­satz „ein­ge­tra­ge­ner Ver­ein (e.V.)“
  2. Sitz des Ver­eins ist Frei­burg i. Br..Ge­schäfts­jahr ist das Ka­len­der­jahr.

§ 3 Mit­glied­schaft

  1. Mit­glied kann je­de an der Ver­wirk­li­chung des Ver­eins­zwecks in­te­res­sier­te voll­jäh­ri­ge na­tür­li­che oder ju­ris­ti­sche Per­son wer­den, ins­be­son­de­re Ge­wer­be­trei­ben­de, Frei­be­ruf­ler, Selb­stän­di­ge und Un­ter­neh­men, die in der Habs­bur­ger­stra­ße oder im nä­he­ren Ein­zugs­be­reich tä­tig sind. Der Bei­tritt zum Ver­ein er­folgt durch ei­ne schrift­li­che, an den Vor­stand ge­rich­te­te An­mel­dung z­ur Auf­nah­me, in der sich der An­mel­den­de zur Ein­hal­tung der Sat­zungs­be­stim­mun­gen ver­pflich­tet. Lehnt der Vor­stand die An­mel­dung nicht aus­drück­lich in­ner­halb ei­nes Mo­nats ge­gen­über dem An­mel­den­den ab, ist die Auf­nah­me ge­neh­migt.
  2. Die Mit­glied­schaft en­det
    a) durch Tod,
    b) durch Aus­tritt, der nur schrift­lich ge­gen­über dem Vor­stand mit ei­ner Frist von ei­nem Mo­nat zum je­wei­li­gen Quar­tals­en­de er­klärt wer­den kann,
    c) durch förm­li­che Aus­schlie­ßung, die nur durch Be­schluss der Mit­glie­der­ver­samm­lung er­fol­gen kann,
    d) durch Aus­schlie­ßung durch Vor­stands­be­schluss, wenn das Mit­glied die Bei­trä­ge für zwei Quar­ta­le trotz Mah­nung nicht ent­rich­tet hat.
  3. Von den Mit­glie­dern sind Bei­trä­ge zu ent­rich­ten. Der Bei­trag wird zu­nächst auf € 30,00 pro Quar­tal fest­ge­legt. Er ist quar­tals­wei­se im Vo­raus spä­tes­tens am 3. Werk­tag des Quar­tals fäl­lig. Die Mit­glie­der sind ver­pflich­tet, dem Ver­ein ei­ne Bank­ein­zug­ser­mäch­ti­gung zu er­tei­len.
  4. Ein Mit­glied hat kei­nen An­spruch be­züg­lich des Ver­eins­ver­mö­gens bei sei­nem Aus­schei­den aus dem Ver­ein.

§ 4 Ge­win­ne und sons­ti­ge Ver­eins­mit­tel

  1. Et­wai­ge Ge­win­ne und sons­ti­ge Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­mä­ßi­gen Zwe­cke ver­wen­det wer­den. Die Mit­glie­der er­hal­ten kei­ne Ge­winn­an­teile und in ih­rer Ei­gen­schaft als Mit­glie­der auch kei­ne sons­ti­gen Zu­wen­dun­gen aus Mit­teln des Ver­eins, aus­ge­nom­men nach­ge­wie­se­ne Kos­te­ners­tat­tun­gen.
  2. Nie­mand darf durch Aus­ga­ben, die den Zwe­cken des Ver­eins fremd sind, oder durch un­ver­hält­nis­mä­ßig ho­he Ver­gü­tun­gen be­güns­tigt wer­den.

§ 5 Or­ga­ne des Ver­eins

Or­ga­ne des Ver­eins sind:

  1. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung;
  2. 2. der Vor­stand, be­ste­hend aus dem Vor­sit­zen­den, sei­nem Stell­ver­tre­ter und dem Kas­sen­wart.

Der Vor­stand wird von der Mit­glie­der­ver­samm­lung bis zur nächs­ten or­dent­li­chen Jah­res­haupt­ver­samm­lung ge­wählt.

§ 6 Mit­glie­der­ver­samm­lung

  1. Die or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung (Jah­res­haupt­ver­samm­lung) ist ein­mal jähr­lich ab­zu­hal­ten. Sie be­schließt ins­be­son­de­re über:
    1. Sat­zungs­än­de­run­gen,
    2. die Wahl und Ab­be­ru­fung von Vor­stands­mit­glie­dern so­wie de­ren Ent­las­tung,
    3. die Hö­he und Fäl­lig­keit der Mit­glieds­bei­trä­ge,
    4. die Aus­schlie­ßung ei­nes Mit­glieds,
    5. die Auf­lö­sung des Ver­eins und die Ver­wen­dung sei­nes Ver­mö­gens.
  2. Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen sind durch be­son­de­re Ein­la­dung der Mit­glie­der un­ter An­ga­be der Ta­ges­ord­nung ein­zu­be­ru­fen. Die Ein­la­dung muss schrift­lich oder in Text­form er­fol­gen und je­weils an die letz­te dem Vor­stand be­kann­te An­schrift des Mit­glieds min­des­tens zwei Wo­chen vor der Ver­samm­lung ab­ge­sandt wer­den.
  3. Der Vor­stand be­stimmt die Ta­ges­ord­nung; je­des Mit­glied kann ih­re Er­gän­zung bis spä­tes­tens ei­ne Wo­che vor der Ver­samm­lung be­an­tra­gen.
  4. In der Mit­glie­der­ver­samm­lung ist Ver­tre­tung un­ter Vor­la­ge ei­ner schrift­li­chen Voll­macht auch bei der Aus­übung des Stimm­rechts zu­läs­sig. Je­des Mit­glied hat ei­ne Stim­me. Bei Be­schluss­fas­sung ent­schei­det die Mehr­heit der ab­ge­ge­be­nen gül­ti­gen Stim­men, bei Stim­men­gleich­heit die Stim­me des Vor­sit­zen­den. Stimm­ent­hal­tun­gen gel­ten als un­gül­ti­ge Stim­men. Der Vor­stand ent­schei­det über die Art der Ab­stim­mung. Be­schlüs­se, durch die die Sat­zung oder der Ver­eins­zweck ge­än­dert wer­den, und Be­schlüs­se über die Auf­lö­sung des Ver­eins be­dür­fen ei­ner Mehr­heit von 3/4 der ab­ge­ge­be­nen gül­ti­gen Stim­men.
  5. Über die Ver­hand­lun­gen der Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ein Pro­to­koll zu fer­ti­gen, das vom Pro­to­koll­füh­rer zu un­ter­zeich­nen ist. Der Pro­to­koll­füh­rer wird von der Mit­glie­der­ver­samm­lung vor Ein­tritt in die Ta­ges­ord­nung ge­wählt. Das Pro­to­koll muss den Mit­glie­dern in­ner­halb von zwei Mo­na­ten über­sandt wer­den. Ein­wen­dun­gen kön­nen nur in­ner­halb ei­nes Mo­nats, nach­dem das Pro­to­koll zu­ge­gan­gen ist, er­ho­ben wer­den.
  6. An Stel­le ei­nes Be­schlus­ses in der Mit­glie­der­ver­samm­lung kann ein Be­schluss auch im Um­lauf­ver­fah­ren ge­fasst wer­den. Die Stimm­ab­ga­be hat schrift­lich oder in Text­form ge­gen­über dem Vor­stand in­ner­halb ei­ner in der zur Ab­stim­mung ge­stell­ten Be­schluss­vor­la­ge fest­ge­setz­ten Frist zu er­fol­gen. Ab­stim­mun­gen im Um­lauf­ver­fah­ren be­dür­fen ei­ner Mehr­heit von 3/4 al­ler Mit­glie­der.
  7. Ei­ne au­ßer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ein­zu­be­ru­fen, wenn das In­te­res­se des Ver­eins dies er­for­dert oder wenn min­des­tens 1/5 der Mit­glie­der dies un­ter An­ga­be des Grun­des und des Zwecks schrift­lich oder in Text­form ge­gen­über dem Vor­stand ver­lan­gen. Kommt der Vor­stand ei­nem sol­chen Ver­lan­gen nicht in­ner­halb von ei­nem Mo­nat nach, kön­nen die­se Mit­glie­der die Mit­glie­der­ver­samm­lung selbst ein­be­ru­fen.

§ 7 Vor­stand des Ver­eins

  1. Als Vor­stands­mit­glie­der kön­nen nur Mit­glie­der des Ver­eins ge­wählt wer­den. Bei vor­zei­ti­gem Aus­schei­den ei­nes Vors­tands­mit­glieds kann für die rest­li­che Amts­zeit vom Vor­stand ein Nach­fol­ger be­stellt wer­den.
  2. Der Vor­stand führt die Ge­schäf­te des Ver­eins. Den Vor­stand im Sin­ne des § 26 Abs. 2 BGB bil­den der Vor­sit­zen­de und der 1. stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de. Sie sind ein­zeln zur Ver­tre­tung des Ver­eins be­fugt. Der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de ist im In­nen­ver­hält­nis al­ler­dings ver­pflich­tet, von die­ser Ein­zel­ver­tre­tungs­macht nur im Fal­le ei­ner Ver­hin­de­rung des Vor­sit­zen­den Ge­brauch zu ma­chen. Für Rechts­hand­lun­gen mit ei­nem Ge­gens­tands­wert von mehr als € 1.000,00 ist die Zu­stim­mung der Mit­glie­der­ver­samm­lung er­for­der­lich.
  3. Der Vor­stand ent­schei­det durch Be­schluss in Vors­tands­sit­zun­gen, die nach Be­darf   auch form­los   durch den Vor­sitzenden oder sei­nen Ver­tre­ter ein­be­ru­fen wer­den.

§ 8 Auf­lö­sung und Zweck­ve­rän­de­rung

  1. Die Auf­lö­sung des Ver­eins kann nur die Mit­glie­der­ver­samm­lung mit ei­ner Mehr­heit von 3/4 der ab­ge­ge­be­nen gül­ti­gen Stim­men be­schlie­ßen. Die Aus­ei­nan­der­set­zung er­folgt nach den Vor­schrif­ten des Bür­ger­li­chen Ge­setz­bu­ches.
  2. Nach ei­ner Aus­ei­nan­der­set­zung oder ei­nem Weg­fall des bis­he­ri- gen Ver­eins­zwecks ist das Ver­eins­ver­mö­gen ei­nem ge­mein­nüt­zi­gen Ver­ein zur Ver­wen­dung für ge­mein­nüt­zi­ge Zwe­cke wei­terzu­lei­ten. Nä­he­res be­schließt die Mit­glie­der­ver­samm­lung.

Frei­burg, den 01. Ok­to­ber 2008

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